ESF-Projekte

Für die Durchführung des Projektes werden ERFRE-Mittel verwendet.

Fachbeschreibung des Projektes

Inhalt des Projektes

Ausgangssituation und Notwenigkeit des Projektes

Karlsbader Bezirkskrankenhaus AG (Karlovarská krajská nemocnice a.s.)/ PP und der sächsische Partner (VBFA Annaberg-Buchholz)/ LP erstreben die Gewinnung von “Akkreditierung” einer medizinischen Einrichtung/Bildungseinrichtung, die die Anerkennung einer offiziell beauftragten Autorität darstellt. Das bedeutet eine Äußerung, dass die medizinische Einrichtung zur Gewährung von qualitativer Gesundheitsfürsorge befähigt ist und eine funktionsfähige und wirksame Weise zur Beurteilung von Leistungsfähigkeit sowie zur kontinuierlichen Erhöhung der Qualität von gewährleisteter Pflege erschafft hat. In entwickelten Ländern ist es selbstverständlich, dass die Patienten und Versicherungsnehmer von den medizinischen Einrichtungen qualitative, effektive und standardisierte Dienstleistungen erwarten. Darüber hinaus wird von diesen erwartet, dass sie in der Lage sind, Nachweise über von ihnen gewährleistete Pflege zu jeder Zeit vorzulegen. Aus diesen Gründen ist es für die Tätigkeit der medizinischen Einrichtungen strategisch wichtig, Systemmodelle kontinuierlicher Erhöhung von Qualität und Effektivität der gewährleisteten Pflege auszunutzen.

Diese Systemmodelle werden zur Zeit erstellt. Das Karlsbader Bezirkskrankenhaus zusammen mit dem deutschen Partner sind in einer Phase der Vorbereitung ihrer eigenen Standards und Richtlinien, die in Übereinstimmung mit den Akkreditierungsbedingungen in die Praxis umgesetzt werden.

Das Projekt reagiert auf die gültigen Verträge zwischen den tschechischen und deutschen Krankenkassen über die Gewährleistung von Gesundheitsfürsorge für Bürger aus ihren Ländern beim Aufenthalt in Deutschland und der Tschechischen Republik.

Die Notwendigkeit des Projektes ist im Bereich Standard-Schaffung, gegenseitiger Erfahrungs- und Fachtextaustausch bei Nutzung von Gesundheitsmitteln, ihre Einführung in die Praxis, Genehmigung und Festlegung des Standards als ein Systemmodell. Dieses Projekt würde einen gemeinsamen Modellaustausch sowie Managementausbildung der partnerschaftlichen medizinischen Einrichtungen ermöglichen und an das bereits erfolgreich realisierte Projekt “Vzdělávání zdravotnických pracovníků nelékařských profesí v západní a jihozápadní části Karlovarského kraje. CZ.04.1.03/3.05.4” (“Fortbildung der Pflegepersonals von nichtmedizinischen Berufen im westlichen und südwestlichen Teil der Karlsbader Region. CZ.04.1.03/3.05.4”) anknüpfen.

 

Das Projekt beschäftigt sich mit Einführung des Managementausbildungssystems bei den beiden Partnern, welches den multidisziplinarischen Ansatz gegenüber der palliativen Pflege in Ärzteteams verschiedener Spezialisierungen, der Krankenschwestern, Diätschwestern, Sozialhelfer, Physiotherapeuten, Psychologen, Geistlichen und Familienmitglieder beeinflussen wird. Es wird die Schaffung eines Raumes für eine würdevolle Verabschiedung vom Verstorbenen ermöglichen, sowie eine Sicherstellung des qualifizierten medizinischen Personals, das die damit verbundene Dienstleistungen sicherstellt.

Es wird Standards einer Krankenpflege auf der EU-Ebene erschaffen, mit Betonung der Altenpflege im Bereich Vorbeugung gegen Dekubitus, Schmerzdiagnostik und Bewertung, Vorbeugung gegen Fallen, Diätetik, Behandlung chronischer Wunden mittels feuchter Wundheilung, Erziehung von Patienten und deren  Familienangehörigen. Es wird Sprachbarrieren bei Behandlung deutsch/tschechisch sprechender Patienten beseitigen.

Das Projekt erstrebt die Beseitigung erheblicher Unterschiede zwischen den einzelnen medizinischen Einrichtungen. Schaffung eines Standards, d.h. einer verbindlichen Norm von berufsmäßigem Qualitätsniveau, die vom Gesundheitsministerium zentral und von der zuständigen Organisation lokal herausgegeben wird. Standards werden individuelle Pflege des Krankenpflegeprozesses verbessern, konkret definieren, was im gegebenen Bereich als hochwertig gilt, sowie die Einhaltung der ethischen Regeln des Krankenpflegeprozesses gewährleisten.

Der Mehrwert wird durch die Einhaltung von ethischen Regeln und das Akzeptieren der Rechte der Patienten sowie seiner spezifischen Bedürfnisse, ethnischen Abweichungen gewährleistet. Ein durch das Projekt ausgebildeter medizinischer Mitarbeiter wird Kommunikationsfähigkeiten (deutsche, tschechische Sprache) auf verschiedenen Ebenen von Sozialbeziehungen gewinnen, verbale sowie nicht verbale Äußerungen des Klienten/Kranken aus verschiedenen Kulturen verstehen und in der Lage sein, auf diese auf einem berufsmäßigen Niveau zu reagieren.

Nach dem Absolvieren einzelner Arbeitseinheiten – Module – gewinnt er dann aufgrund des Gesetzes Nr. 96/2004 Sb ein Zertifikat im Rahmen einer lebenslangen Bildung.

 

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